1. Tag

Reiseführer Köln – Dom, Altstadt und kölsches Lebensgefühl

Köln am ersten Tag – Altstadtbummel

Fischmarkt, Heumarkt, Alter Markt – die Kölner Altstadt verleugnet an keinem Ort ihre Historie. Und wer genau hinschaut, erfährt auch die ein oder andere Geschichte. In der heutigen Altstadt pulsierte schon vor Jahrhunderten das Leben. Hier war das Herz der Stadt, die aus der römischen Siedlung „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“ hervorgegangen ist. Heute treffen sich die Besucher aber nicht mehr, um vorwiegend Geschäfte zu machen. In der Altstadt geht man essen, ein Kölsch mit Freunden trinken oder einfach nur spazieren.

Wie sich Licht durch 11.263 Farbquadrate bricht, wie kunstvoll ein Reliquienschrein verziert sein kann und welche Stadtpatrone Köln besitzt, erfahren Sie in Kölns berühmtesten Bauwerk ...

Die Dombauhütte

Vollendet wurde der Dom 1880, aufgehört haben die Baumaßnahmen bis heute nicht. Irgendein Gerüst ist am Dom immer zu sehen, denn der Erhalt des Bauwerks ist eine Daueraufgabe. Verantwortlich dafür sind die Handwerker der Dombauhütte, die damit in einer seit dem Mittelalter fortbestehenden handwerklichen Tradition stehen. Steinmetzen und Bildhauer sind für die Erneuerung des verwitterten Steinwerks verantwortlich, hinzu kommen Dachdecker, Gerüstbauer, Schreiner, Maler, Elektriker sowie ein Schlosser und ein Schmied. Glasrestauratoren, Glasmaler und Kunstglaser kümmern sich um die Konservierung und Restaurierung der reichen historischen Glasmalereien, eine Goldschmiedin und ein Silberschmied sind mit der Pflege und Instandsetzung aller Werke der Schatzkunst betraut.
www.dombau-koeln.de

Zwischen Dom und Rhein breitet sich eines der schönsten Viertel der Stadt aus. Schmale Giebelhäuser, verwinkelte Gässchen und malerische Plätze geben sich ein Stelldichein mit kleinen Läden, urigen Kneipen und kölschen Brauhäusern.

Grinköpfe

Immer wieder fallen an alten Häusern in der Altstadt (z. B. Salzgasse 2; Gasthaus zum St. Peter, Seidmacherinnengäßchen) fratzenartige Steinmasken auf. Solche Grinköpfe dienten im Mittelalter einem praktischen Zweck: An der Stelle des Unterkiefers befand sich ein Loch in der Mauer, in das man eine Stange steckte und ein Seil darüber warf, um Fässer und Lasten in den Keller zu befördern.

In Köln gibt es ein so großes Angebot, dass die Auswahl schwerfällt. Ob Theater oder Konzert, Multikultifest oder DJ-Night, Altstadt oder Belgisches Viertel, es gibt viele Möglichkeiten zum Ausgehen! Vor allem werden viele junge Menschen vom ausgeprägten Kneipen- und Klubangebot in die Stadt gelockt. 

Ausgehen

Eine der bekanntesten Adressen ist die Altstadt, die mit ihren zahlreichen Brauhäusern, Kneipen und Klubs besonders gerne von Touristen und Gästen aus dem Umland besucht wird. Das jüngere Publikum zieht es mehr an die Ringe, wo im Nachtflug, Diamonds Club, Das Ding oder im NOX die Party bis zum frühen Morgen geht. Die Party geht weiter im Friesenviertel rund um die Friesenstraße. Hier locken Kölns älteste Hausbrauerei Päffgen, Jameson's Irish Pub, Szenelokale wie Heising & Adelmann oder das Päff und Kultkneipen wie Klein-Köln. Cocktails werden im Hemingway getrunken und getanzt wird im Goldfinger.

Vorsicht Köbes! – Die Chefs in Kölner Brauhäusern

Beim Besuch eines Brauhauses gilt es, bestimmte Regeln zu beachten! Hier heißt der Kellner nämlich „Köbes“ (Jakob) und sein Markenzeichen ist der „Kranz“, aus dem er immer unaufgefordert ein Kölsch auf den Tisch stellt.
Lange Schürze und blaue Strickjacke sind seine „Dienstkleidung“ und er zeichnet sich stets durch seine Schlagfertigkeit aus, gegen die jedes Argument sinnlos erscheint.

Gilden im Zims

In der „Heimat der kölschen Helden“ lässt es sich bei schönem Wetter gut draußen sitzen und man kann das ein oder andere kalte Kölsch genießen.

Heumarkt 77 (Innenstadt)
Mo-Fr 12-1 Uhr, Sa 11-3 Uhr, So 11-23 Uhr
www.haus-zims.de