Einen genialen Werbetrick ...
... ersann Hugo Zietz, als er seine Tabak- und Zigarettenfabrik nach dem türkischen Anbaugebiet Yenidze benannte und sich vom Architekten Martin Hammitzsch 1907 eine Fabrik im Stil einer Moschee erbauen ließ. Dass sich unter dem Bau mit der bunten Glaskuppel, den maurischen Fliesen und Jugendstilelementen ein Stahlbetonskelettbau verbirgt und der Schornstein im Minarett versteckt ist, ahnt heute niemand mehr. Hammitzsch wurde für seinen Entwurf aus der Reichsarchitektenkammer ausgeschlossen, Zietz aber stieg zu einem der ganz Großen der Tabakbranche auf. Dresdens barockes Panorama der Altstadt hat seitdem auch ein orientalisches Flair.





