Ob Meissener Porzellan, Dresdner Christstollen oder Weihnachtsschmuck aus dem Erzgebirge, in Dresden finden Sie viele Mitbringsel!
Dresdner Christstollen
Er wird schon seit Jahrhunderten immer zu Weihnachten gebacken und in seiner Form soll er an das in Windeln gewickelte Christkind erinnern. Den Dresdner Christstollen gibt es seit etwa 1400, allerdings wurde er anfangs „Striezel“ genannt (daher der Striezelmarkt). Seinen besonderen Geschmack hat der Dresdner Christstollen dem Papst zu verdanken: Weil während des Adventsfastens keine Butter, Milch oder andere edle Beigaben verwendet werden durften und der Christstollen aus Mehl, Hefe und Wasser ziemlich fade schmeckte, bat Kurfürst Ernst von Sachsen Papst Nikolaus V. um Aufhebung des Butterverbots. Dies geschah unter der Bedingung, eine Buße für den Bau des Freiberger Doms zu zahlen.
Patente aus Dresden
... gibt es zahlreiche: 1892 erfand Robert Sputh mit den sogenannten Holzfilzplatten den Vorläufer des heutigen Bierdeckels, indem er Papierbrei in runde Formen füllte und trocknete (Patent 68499). Nur ein Jahr später bringt der Dresdner Unternehmer Karl August Lingner das Mundwasser Odol auf den Markt. Christine Hardt meldet 1895 mit dem „Frauenleibchen als Brustträger“, das aus zusammengeknüpften Taschentüchern und verstellbaren Männerhosenträgern bestand, einen der Vorläufer des BHs zum Patent an. Auch die Filtertüte stammt aus Dresden, Melitta Bentz ließ sie 1908 unter der Nr. 347895 patentieren.





