Kunst & Kultur
Neben Bach und Mendelssohn, Gewandhausorchester und Thomanerchor hat das Kulturleben Leipzigs Theater vom Feinsten, jede Menge Kabarett, Kino und Literatur zu bieten.
Musik
Thomaner ...
... werden die Knaben jenes berühmten Chores genannt, der im Jahre 1212 zusammen mit Thomasschule und Thomaskirche gegründet worden ist. Die rund 100 Mitglieder leben nach strengen Leben im sogenannten Alumnat (mittelalterliche Bezeichnung für ein kirchliches Internat) zusammen und wurden über die Jahrhunderte von vielen bekannten Musikern und Komponisten geleitet – darunter Johann Sebastian Bach, dessen Kantaten, Motetten und oratorischen Werken sie sich besonders verpflichtet fühlen, wenn auch ihr Repertoire von der Gregorianik bis zur Moderne reicht. Seit den 1920er-Jahren, als der Kantor Karl Straube den Chor auf die erste Auslandstournee führte, geht dieser regelmäßig auf Konzertreisen. In Leipzig selbst sind die Knaben bei den wöchentlichen Motetten und im sonntäglichen Gottesdienst zu hören.
www.thomanerchor.de
Gewandhausorchester
Wurde städtische Festlichkeiten einst durch die drei Stadtpfeiffer musikalisch ausgestaltet, übernahm dies ab 1743 ein Orchester aus 16 Musikern. Damals nämlich hatten wohlhabende Kaufleute einen Konzertverein gegründet, aus dem eines der berühmtesten Sinfonieorchestern der Welt entstehen sollte. Seinen Namen hat es von dem Konzertsaal im Messehaus der Tuchwarenhändler, den es 1781 bezog. Seit 1840 ist das Gewandhausorchester eine städtische Institution, wodurch es Konzerte bei festlichen Anlässen sowie in den Gemeindekirchen St. Thomas und St. Nikolai geben muss. Zahlreiche Uraufführungen, Gastspiele und Tourneen, die herausragende musikalische Qualität und namhafte Kapellmeister wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Kurt Masur und derzeit Riccardo Chailly begründen das internationale Renommee des weltweit größten Berufsorchesters.




