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3 Tage in Leipzig 

Tipp: Afrikanisches Buffet und Tropenerlebniswelt Gondwanaland

Wenn der Leipziger Zoo am 1. Juli die Tropenerlebniswelt Gondwanaland mit mehr als 17.000 tropischen Pflanzen, rund 300 exotischen Tiere und einem urwüchsigen Regenwald eröffnet, nutzen Sie die Gelegenheit und testen beim Zoobesuch die kulinarischen Köstlichkeiten Afrikas in der Kiwara Lodge.

Von der Gourmetküche bis zur kleinen Tapasbar finden Sie in Leipzigs Gastronomieszene alles, was das Herz begehrt. Und natürlich auch das berühmte „Leipziger Allerlei“.

Canito

Gottschedstraße 13 (Mitte-West)
Tel. 0341/9938011
Haltestelle: Gottschedstraße
Mo–Di 11–19 Uhr, Mi–Fr 10–24 Uhr,
1. Sa 10–24 Uhr, 1. So im Monat 10–15 Uhr

Antipasti und Tapas sowie wechselnde Tagesgerichte gibt‘s zu ausgesuchten Weinen.

Falco Restaurant

Gerberstraße 15
Tel. 0341/9882727
Haltestelle: Willhelm-Liebknecht-Platz
Di–Sa 19–23 Uhr

Sterngekröntes Restaurant im 27. Stockwerk des Hotels Westin mit atemberaubenden Blick.

Heine

Karl-Heine-Straße 20 (Lindenau)
Tel. 0341/8709966
Haltestelle: Felsenkeller/Nonnenstraße
Mo–Sa 18–24 Uhr

Edles Ambiente und feine Küche locken nach Lindenau.

Panorama Tower

29. Etage des City-Hochhauses
Augustusplatz 9 (Mitte)
Haltestelle: Augustusplatz
Tel. 0341/7100590
Mo–Do 11–24 Uhr, Fr–Sa 11–1 Uhr, So 9–23 Uhr

Hoch über Leipzig nicht nur ein toller Panoramablick über Leipzig, sondern auch leckere Cross­over-Küche.

Schaarschmidts

Coppistraße (Gohlis)
Tel. 0341/9120517
Haltestelle: Virchowstraße/Coppistraße
Mo–Sa 17–24 Uhr, So 12–24 Uhr

Leipzigs gute Stube mit gehobener Küche und ausgefallenen Gerichten.

Stelzenhaus

Weißenfelser Straße 65 (Plagwitz)
Tel. 0341/4924445
Haltestelle: Elster-Passage
Mo–Sa 10–1 Uhr, So 9–1 Uhr

Crossover-Küche in faszinierender Industriearchitektur direkt am Karl-Heine-Kanal.

Schmidt's Restaurant

Moritzburger Weg 67 (Hellerau)
Tel. 0351/8044883
Mo–Fr 11–23 Uhr, Sa 17.30–23 Uhr

Wer nicht alltägliche Köstlichkeiten mag, findet auf dem Gelände der Deutschen Werkstätten Hellerau ein Restaurant mit wunderschönem Innenhof und sterneverdächtiger Küche.

Kesselhaus

Holbeinstraße 29 (Schleußig)
Tel. 0341/2419790
Haltestelle: Stieglitzstraße
Mo–Fr 12–15 Uhr, Mo-Sa 17–24 Uhr, So 10–15.30 Uhr

Wunderbares Restaurant im ehemaligen Heizhaus einer Zelluloidfabrik.

La Cosita

Karl-Liebknecht-Straße 89 (Mitte-Süd)
Tel. 0341/3038246
Haltestelle: Südplatz
ab 9 Uhr

Hier können Sie bei lateinamerikanischen Köstlichkeiten in Urlaubsgedanken versinken.

Niemanns Tresor

Thomaskirchhof 20 (Mitte)
Tel. 0341/9800947
Haltestelle: Thomaskirchhof
Di–Sa ab 18.30 Uhr

Wo früher Geldbestände verwaltet wurden, können Sie heute exzellent speisen.

Passion

Möckernsche Straße 21 (Gohlis-Süd)
Tel. 0341/5503745
Haltestelle: Wiederitzscher Straße
Di–Fr 11.30–14 Uhr, Di–Sa 18–24 Uhr

Mediterranes Feeling in Gohlis mit hervorragender deutscher Küche.

Stadtpfeiffer

Augustusplatz 8 (Mitte)
Tel. 0341/2178920
Haltestelle: Augustusplatz
Di–Sa 18–24 Uhr

Bekannter Gourmettempel im Gewandhaus, in dem alle Sinne angesprochen werden.

U Fleku

Karl-Liebknecht-Straße 72 (Südvorstadt)
Tel. 0341/3067004
Haltestelle: Karl-Liebknecht-/Ecke Kurt-Eisner-Straße
Mo–Fr ab 11 Uhr, Sa–So ab 9 Uhr

Mal was anderes: Hier gibt‘s Prager Schwarzbier und hausgemachte tschechische Küche.

Leipziger Allerlei ...

... besteht aus jungen Gemüsen wie Möhren, Erbsen, Spargel und Morcheln, aber auch Kohlrabi, Bohnen oder Blumenkohl können dabei sein, und wird mit gekochten Flusskrebsen serviert. Was heute eine Delikatesse ist, wurde in der Not erfunden: Denn Leipzig war nach den napoleonischen Kriegen eine reiche Stadt und Bettler und königliche Steuereintreiber sollten ferngehalten werden. Deshalb empfahl ein Ratsschreiber den Stadtvätern, bei Tisch alle teuren Zutaten wie Morcheln oder auch Fleisch unter Gemüse zu verstecken und das Essen nur mit einem kleinen Flusskrebs aus der Pleiße zu garnieren. Fremden Gästen werde dabei von oben abgeschöpft, sodass sie nur Gemüse erhalten und Bettler und Steuereintreiber sich freiwillig in eine andere Stadt begeben.

Leipziger Lerche ...

... ist ein Törtchen aus Mürbeteig, das mit Mandeln, Nüssen und Konfitüre gefüllt und mit zwei überkreuzten Teigstreifen verziert ist. Das leckere Gebäck entstammt einer Marktlücke, denn im 18. und 19. Jahrhundert wurden in Leipzig tatsächlich noch Singvögel gefangen und auf unterschiedlichste Arten zubereitet. Lerchen galten als Spezialität und alleine im Jahr 1720 sollen über 400.000 Feldlerchen verkauft worden sein. Nachdem im 19. Jahrhundert die Lerchen in der Umgebung Leipzig auszusterben drohten, erließ der sächsische König 1876 ein Fangverbot. So gibt es heute nur noch das süße Törtchen, dessen zwei überkreuzten Teigstreifen an die Kreuzbänder erinnern, mit denen die gefüllten Lerchen einst zugebunden waren.