Elefant, Tiger & Co
Durch diese Dokusoap und ihre Geschichten abseits der Zuschauerwege ist der Leipziger Zoo weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. 1878 vom Gastwirt Ernst Pinkert als Attraktion für seine Gäste gegründet, ist die parkartige Anlage heute ein Zoo der Zukunft. Ziel ist es, Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen zu zeigen, dabei einmal rund um den Globus zu führen und 160 Millionen Jahre Erdgeschichte zu umspannen. Was man sich darunter vorzustellen hat, zeigen das Pongoland, die mit einer Fläche von 30.000 Quadratmetern größte Menschenaffenanlage der Welt, das Goudwanaland, in dem die Flora und Fauna des tropischen Regenwaldes nachspüren konnen, die Löwensavanne Makasi Simba, die einer afrikanischen Savannenlandschaft nachempfundenen Kiwara-Savanna, der Okapi-Wald oder die Elefantenanlage Ganesha Mandir.
Pfaffendorfer Straße 29
Tel. 0341/5933500
Haltestelle: Zoo
www.zoo-leipzig.de
Apr., Okt. 9–18 Uhr, Mai–Sept. 9–19 Uhr, Nov.–März 9–17 Uhr
Clara Zetkin (1857–1933) ...
... war Kommunistin, Frauenrechtlerin und Alterspräsidentin des Reichstages und seit 1955 Namensgeberin für die große Parklandschaft im Westen Leipzigs, die gleich vier Parks vereinigt und durch die Leipziger Geschichte der Gartenkunst führt: Vom Johannapark, den der Bankier Seyfferth 1863 zur Erinnerung an seine verstorbene Tochter vom Landschaftsarchitekten Peter Joseph Linné im englischen Stil anlegen ließ, führt der Weg in den Albertpark. Dieser war 1897 im Zusammenhang mit der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung entstanden, während der Scheibenholzpark 1876/77 nördlich der Rennbahn angelegt worden war. Letzter Park ist der ehemalige Palmengarten, der 1899 auf dem Gelände der Jubiläums-Gartenbau-Ausstellung eröffnet wurde und heute eine Vielzahl dendrologisch wertvoller und besonderer Gehölze beherbergt.



