Tipp: Kongress Bar
Zum "Death in the Afternoon" oder auf einen Manhattan lädt die nette Bar im Stile der Wirtschaftswunderzeit auf die Theresienhöhe ein.
Theresienhöhe 15 (Schwanthalerhöhe), Haltestelle Schwanthalerhöhe, So-Do 11-1 Uhr, Fr-Sa 10-2 Uhr
Oktoberfest
Wenn der Oberbürgermeister am vorletzten Samstag im September nach dem Einzug der Wiesnwirte und dem Anstich um 12 Uhr mittags „O'zapft is“ ruft, beginnt für 15 Tage das größte Volksfest der Welt. Fast sieben Millionen Menschen aus aller Welt besuchen die weißblauen Dionysien. Denn neben Riesenrad und Achterbahn zieht es die Besucher vor allem in die Bierzelte, die trotz 100.000 Plätzen immer überfüllt sind. Egal ob Bayer, Preuße, Amerikaner oder Japaner, hier feiert man – zumeist in Lederhosen oder Dirndl gewandet, in bierseliger Eintracht jede Maß Wiesnbier mit einem „Oans, zwoa, gsuffa“.
www.oktoberfest.eu
Wie alles begann
Ein Pferderennen war der Vorläufer zum Oktoberfest. Dieses ließ Kronprinz Ludwig, der spätere König Ludwig I., am 17. Oktober 1810 anlässlich seiner Hochzeit mit der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen auf einer damals noch außerhalb der Stadt gelegenen Wiese veranstalten – die seitdem nach der Braut Theresienwiese heißt. Wegen des großen Anklangs bei der Bevölkerung wurde es wiederholt und entwickelte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu dem Volksfest, das heute als Wies‘n in aller Welt bekannt ist. Damals verlegte man es in den wärmeren September vor, gestattete den Bierverkauf, eröffnete die erste Hendlbraterei wie die ersten Bierhallen der Brauereien und hielt das elektrische Licht Einzug.



