Berlin am Abend

Berlin am Abend und in der Nacht

Berlin am 1. Tag – Nightlife

Seit der Öffnung der Berliner Mauer und der Wiedervereinigung im Jahre 1989 hat sich Berlin zu einer der angesagtesten Haupstädte Europas entwickelt. Das Kulturleben mit Theater, Oper und Konzert, die Vielzahl der Museen und Galerien und nicht zuletzt die pulsierende Szene mit ihren Restaurants, Kneipen und Bars bieteten jedem unvergessliche Erlebnisse.

Kultur am Abend

Wer am Abend gerne etwas Kulturelles unternimmt, der hat in Berlin eine große Auswahl: So gibt es eine bunte Theaterlandschaft, die vom berühmten Berliner Ensemble über das experimentelle Maxim Gorki Theater bis hin zu kleinen Offtheatern reicht. Bissige Politsatire oder Comedy ist auf den Bühnen der Wühlmäuse, der Distel und Co. zu Hause. Für Freunde der Oper bietet die Hauptstadt mit drei großen Opernhäusern ein einzigartiges Repertoire, Klassikliebhaber finden nicht nur bei den renommierten Berliner Philharmonikern ein spannendes Angebot. Wer die leichtere Muse bevorzugt, wird von dem Angebot an Musicals und aufwendigen Revuen im Friedrichstadt-Palast, Wintergarten oder Theater des Westens begeistert sein.

Ausgehmeilen in Berlin

Für alle, die sich richtig ins Nachtleben stürzen möchten, gibt es viel zu erleben! Berlin ist das Mekka der Klubs und Nachtschwärmer können bis zum frühen Morgen durchtanzen. Anders als sonst in Metropolen hat Berlin keinen unangefochtenen Mittelpunkt, hier gibt es viele Ausgehmeilen.

Friedrichshain und Kreuzberg

Flippig und jung ist das Nachtleben entlang der Simon-Dach-Straße und rund um den Boxhagener Platz in Friedrichshain, wo viele Szenekneipen und angesagte Bars liegen. Ein Stückchen weiter in Kreuzberg findet man entlang der Oranienstraße zwischen Oranienplatz und Görlitzer Bahnhof einen weiteren Hotspot mit angesagten Klubs, Restaurants und Szenekneipen.
Besonders beliebt sind auch die vielen Bars und Klubs direkt am Wasser wie das legendäre Watergate an der Oberbaumbrücke, die unzähligen Strandbars am Friedrichshainer Ufer entlang der East Side Gallery oder der Club der Visionäre am Kreuzberger Ufer.

Prenzlauer Berg

Szene findet man in der Umgebung von Kastanienallee und Kollwitzplatz am Prenzlauer Berg, wo die Dichte an Cafés, Restaurants und Bars besonders hoch ist. Kultureller Anziehungspunkt ist die Kulturbrauerei in den ehemaligen Gebäuden der Schultheiss-Brauerei in der Knaackstraße mit Theater und Kino sowie einem großen Innenhof für Veranstaltungen, Konzerte und Festivals.

Kreuzkölln

Neuester Hotspot und Ausgehviertel der jungen Berliner Szene ist das Kreuzkölln genannte Gebiet zwischen Neukölln und Kreuzberg rund um Weser-, Hobrecht- und Reuterstraße, wo sich in den letzten Jahren eine bunte Kneipen- und Partyszene entwickelt hat. Legendär ist die Ankerklause, Berlins schönste Hafenbar am Landwehrkanal, wo man auf der Terrasse über dem Wasser sitzen oder zur Musik aus der Jukebox feiern kann.

Mitte

In der Mitte trifft man sich zwischen dem Rosenthaler Platz, der August-, der Oranienburger Straße und den Hackeschen Höfen zum Sehen und Gesehen werden. Hier reihen sich Bars, Klubs und Restaurants dicht aneinander und man kann auch noch Legenden wie Clärchens Ballhaus oder das Ballhaus Berlin mit original Tischtelefonen aus dem Jahr 1938 finden. Einer der Hotspots ist die Strandbar Mitte gegenüber der Museumsinsel, wo Berliner wie Besucher unter freiem Sternenhimmel sitzen oder das Tanzbein schwingen. Rund um den Gendarmenmarkt geht es feudaler zu, verkehrt doch hier in Bars wie dem Newton die Berliner Schickeria.

Charlottenburg

In Charlottenburg dreht sich alles rund um den Savignyplatz, wo neben einer Vielzahl anderer Restaurants und Bars so legendäre Locations wie die Paris Bar oder der Jazzkeller Quasimodo zu finden sind. In Schöneberg liegt an Nollendorf- und Winterfeldtplatz Berlins Gay-Viertel.

„3 Tage in“-Tipp: Paris Bar

Laut, voll, heiß und teuer dazu. Die Paris Bar ist kein Ort, um angenehm einen Abend zu verbringen. Hier geht man hin, um zu sehen und gesehen zu werden – abends nach zehn auf eine Flasche Champagner, einen Happen zu essen (wobei die Küche nichts für Gourmets ist). Ansonsten gilt es zu schauen: Stars und Sternchen aus Film, Theater oder dem Friseursalon, Große und Kleine aus der großen oder der halben Welt. Irgendwann am Abend schauen sie alle vorbei, schließlich sind die anderen auch da … Denn die Paris Bar ist die Mutter aller Berliner Szenelokale und hat mit ihren mehr als 60 Jahren Geschichte als Treffpunkt von deutschen und internationalen Künstler, Galeristen und Autoren eine echte Patina!

Kantstraße 152 (Charlottenburg),
Haltestelle Charlottenburg,
Mo–Sa 12–2 Uhr,
www.parisbar.net