2. Tag

Düsseldorf am zweiten Tag

Erst ein Ausflug, dann zum shoppen

Vormittags geht es in den idyllischen Stadtteil Kaiserswerth, wo wo Sie die Ruhe und Beschaulichkeit rheinischer Kultur erleben. Nachmittags zeigt sich beim eleganten Kö-Bummel Düsseldorf von seiner weltläufigen Seite.

Beim Ausflug in den Düsseldorfer Norden kommen Sie an einen Ort, der den Kaisertitel im Namen führt. Sie bummeln durch einen malerischen Ortskern, besuchen die imposante Ruine der Kaiserpfalz, bevor Sie unter alten Bäumen den Rheinblick genießen.

Rheinische Spezialitäten

Muscheln auf rheinische Art mit Zwiebeln,Lauch, Möhren, Sellerie und Weißwein
Rheinischer Sauerbraten säuerlich eingelegter Rinderbraten
Rievkoche Reibekuchen/Kartoffelpuffer (meist mit Apfelmus)
Rosenkränzchen geringelte Bratwurst
Schnibbelskuchen Kartoffelpfannkuchen
Weckmann Gebäck aus gesüßtem Hefeteig in Form eines stilisierten Mannes

Weltweit bekannt ist der Talabschnitt zwischen Erkrath und Mettmann, der nach dem Pastoren und Kirchenkomponisten Joachim Neander benannt ist. Hier hatten in der Mitte des 19. Jahrhunderts Steinbrucharbeiter in einer Höhle ein menschliches Skelett gefunden, das der Wuppertaler Professor Johannes Fuhlrott als Überreste eines Urzeitmenschen identifizierte.

„3 Tage in“-Service

Denkt man an Düsseldorf, denkt man an die Kö(nigsallee)! Der luxuriöse Einkaufsboulevard ist nicht nur eines der Hauptwahrzeichen der Stadt, sondern auch eine der teuersten Einkaufsstraßen in Deutschland. Auf seiner Ostseite wechseln sich exklusive Geschäfte mit Straßencafés und anderen gastronomischen Adressen ab und man findet hier alles, was in der Designer- und Fashionwelt – von Armani über Dior, Escada, Gucci, Jil Sander, Kenzo, Miu Miu und Strenesse – Rang und Namen hat. Sehen und Gesehenwerden ist das Motto auf der Kö und so gehört der Bummel über den Boulevard zum Pflichtprogramm eines jeden Düsseldorfbesuchs.

Heinrich Heine (1797-1856) ...

 ... ist wohl der bedeutendste deutsche Dichter zwischen Romantik und Realismus. Heute sind eine Straße, eine U-Bahn-Station und sogar die Universität nach dem berühmtesten Sohn der Stadt. Diese Anerkennung erfuhr der kritische Geist lange Zeit nicht, musste er doch ins Pariser Exil gehen, weil in Preußen nicht nur seine Bücher unerwünscht waren. Selbst in Düsseldorf wiesen die Stadtväter eine von der österreichischen Kaiserin Sissi gestiftete Statue ab. Und so hat Heine zu seiner Geburtsstadt auch nicht mehr geschrieben als "Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zumute ...".