Shoppen um die Kö

Shoppen rund um die Kö

Die Königsallee ("Kö")

Anfang des 19. Jahrhunderts war die Kö als Kastanienallee angelegt worden. In Königsallee umbenannt wurde sie 1851 als eine Art Wiedergutmachung, denn der Legende nach soll der König bei seiner Fahrt in einer offenen Kutsche über den Boulevard mit Pferdemist beworfen worden sein. Einen anderen Blickwinkel auf das geschäftige Treiben gibt der breite Stadtgraben, in dem echtes Düsselwasser fließt und der die Straße in eine Geschäftsund eine Bankenseite teilt. Zusammen mit der Architektur aus der Gründerzeit macht dieser begrünte Kö-Graben mit seinen Bäumen, Skulpturen, Brücken und Brunnen den besonderen Charme der Einkaufsstraße aus. Markanter Abschluss der Kö als direkte Verbindung zum Hofgarten hin ist der Kö-Bogen mit seinen geschwungenen Fassaden nach Entwürfen des New Yorker Architekten Daniel Libeskind, der 2014 als weltbestes Stadterneuerungsprojekt mit dem MIPIM Award ausgezeichnet wurde. Neben dem Fashion- und Lifestyleunternehmen Breuninger findet man hier Flagshipstores internationaler Topmarken und andere hochwertige Läden.

Shoppingcenter

Mehrere exklusive Shoppingcenter laden an und neben der Kö zum Bummeln ein. Topadresse für extravagantes Shopping ist die Kö-Galerie (Königsallee 60), in der Sie unter einer riesigen Glaskuppel durch mehr als 100 Fachgeschäfte bummeln können. Auf sieben Stockwerken lädt das Kaufhaus Sevens (Königsallee 56) ein, in einzelne Themenwelten wie Mode, Design, Multimedia und Lifestyle einzutauchen. Alles zum Thema Einrichtung und Design gibt es im Stilwerk in der Grünstraße, einer Seitenstraße der Kö, wo mit 42 Geschäften auf fünf Etagen ein hochklassiges Markenangebot unter einem Dach vereint ist. Nur wenige Meter vom Laufsteg Königsallee entfernt liegen die sternförmig angelegten Schadow Arkaden, deren Blickfang der markante Erker über dem Haupteingang ist.

Schadowstraße

Direkt an die luxuriöse Königsallee grenzt die Schadowstraße, an der wie in den typischen Fußgängerzonen die Mode- und Warenhäuser sowie Filialen internationaler Ketten kaum einen Kaufwunsch offen lassen. Architektonisches Highlight ist das Gebäude mit den gigantischen gewölbten Fenstern, welches das Modehaus Peek & Cloppenburg vom renommierten amerikanischen Architekten Richard Meier hat entwerfen lassen.

Immermannstraße

Wer ein Faible für Japan hat, ist rund um das Hotel Nikko auf der Immermannstraße bestens aufgehoben. In dem japanischen Viertel können Sie sich auch einen Kimono schneidern lassen und asiatisches Wohndesign erwerben.

Wilhelm-Marx-Haus

Als das Backsteingebäude 1924 fertiggestellt wurde, war es das erste Bürohochhaus Europas und wurde damit zum Wahrzeichen der Stadt. Architekt des L-förmigen Gebäudes mit einer Sandsteinund Ziegelverkleidung war Wilhelm Kreis, der auch den Ehrenhof schuf, Namensgeber der ehemalige Düsseldorfer Oberbürgermeister und zweimalige Reichskanzler der Weimarer Republik Wilhelm Marx aus Köln.

Altstadt

Das Viertel, das abends zur "längsten Theke der Welt" wird, ist tagsüber ein kleines Shoppingparadies – und das auch noch autofrei. Hier findet man auf engstem Raum ein vielseitiges Angebot an Geschäften nahezu aller Preisklassen. Ob Mode, Schmuck, Kunst oder Design, Preiswertes, Ausgeflipptes oder Niveauvolles, hier werden alle fündig. Und nebenan in der Carlstadt liegen rund um die Bilker Straße zahlreiche Antiquitätengeschäfte, Galerien und Kunsthandlungen.