Medienhafen

Der Düsseldorfer Medienhafen

Hier ist Düsseldorf's Szene lebendig

Wer sich ein wenig Zeit nimmt und das Viertel erkundet, flaniert vorbei an alten Lagerhallen, Kaimauern, Treppenanlagen, gusseisernen Pollern und schmiedeeisernen Geländern aus dem alten Handelshafen von 1896, an Gleisanlagen und Kränen der alten Ladestraße ebenso wie an den Bauten der Großen der internationalen Architekturszene.

Der Fernsehturm

Unübersehbares Wahrzeichen der Rheinkulisse und Eingang zum MedienHafen

ist der 240 Meter hohe Fernsehturm, von dem aus Sie bei schönem Wetter sogar die Kölner Domspitzen sehen können. Weltweit einmalig ist die Dezimaluhr an seiner Seite, von deren leuchtenden Dioden man (mit ein bisschen Übung) in drei Höhenabschnitten bis auf eine Zehntelsekunde genau die Zeit ablesen kann.

Büros & Szene

Wo sich ehemals der alte Industriehafen ausdehnte, ist innerhalb von 20 Jahren die Vision der Stadtplanung in Erfüllung gegangen und ein modernes Büroquartier und Szeneviertel entstanden. Modernste Architektur und denkmalgeschützte Gebäude gehen hier eine Symbiose ein. Unternehmen aus den Bereichen Werbung, Design, Lifestyle, Kommunikation und Medien haben sich hier angesiedelt, Restaurants, Hotels, ein Kino und andere Dienstleistungsbetriebe haben eröffnet und das Areal mit Leben gefüllt. Wer sich ein wenig Zeit nimmt und das Viertel erkundet, flaniert vorbei an alten Lagerhallen, Kaimauern, Treppenanlagen, gusseisernen Pollern und schmiedeeisernen Geländern aus dem alten Handelshafen von 1896, an Gleisanlagen und Kränen der alten Ladestraße ebenso wie an den Bauten der Großen der internationalen Architekturszene.

Die alte Mälzerei

Blickfang neben dem Maki-Solitär, dem würfelförmigen Bürobau des japanischen Stararchitekten Fumihiko Maki, ist die Alte Mälzerei von 1897 mit ihrer schönen Backsteinarchitektur. Hinter der historischen Fassade ist ein modernes  Bürogebäude mit einem ellipsenförmigen Lichthof entstanden.

Speditionstraße 7

Der WDR

Den Anfang machte der WDR, dessen Landesstudio am Jachthafen in direkter Nähe zum Rheinturm und Landtag liegt und dessen Portal an einen alten Volksempfänger erinnert. Dem Grundriss liegt ein asymmetrisches "U" zugrunde, dessen geöffnete Seite mit der Eingangshalle zu Landtag, Stadt und Rheinturm, aber auch zum Rhein hin ausgerichtet ist.

Stromstraße 24, Besucherservice: Tel. 0211/8900308, www.wdr.de/studio/duesseldorf

Das Colorium

Bunt ist die Fassade des zweithöchsten Gebäudes im MedienHafen, denn die 2.200 Fensterscheiben des Coloriums wurden in einem Siebdruckverfahren geprägt. Für das Dach des 17-geschossigen Stahlbetonturms entwarf der Londoner Architekt William Alsop einen knallig roten Riegel, der nachts bis in die Altstadt leuchtet. Heute residiert hier das Designhotel INNSIDE by Meliá Düsseldorf Hafen. Speditionstraße 9, www.melia.com

Dock 13

In dem benachbarten Gebäudekomplex "Dock 13" Nachbarkomplex mit dem Hotel Courtyard by Marriott Düsseldorf Hafen sind historische Gebäude wie das alte Silo und die Villa mit den Erkern und spitzen Türmchen integriert worden. Bunte Kunststoffwesen klettern an der 1950er-Jahre-Fassade des ehemaligen Speichergebäudes, dem Roggendorf-Haus, herauf: Es sind die Flossis, welche die Künstlerin Rosalie 1998 zur Eröffnung der Ausstellung "Kunst und Kunststoff" für das NRW-Forum entworfen hatte.

Speditionstraße 15

Die Gehry-Bauten

Wahrzeichen des Medienhafens und Anziehungspunkt für alle Besucher sind die drei schiefen Gehry-Bauten in den Farben Weiß, Silber und Rot. Sie sehen wie aus Knetmasse gefertigt aus, nichts an ihnen verläuft geradlinig. Der amerikanische Stararchitekt Frank O. Gehry hat am Neuen Zollhof – dem Bereich, wo früher die unverzollte Ware zwischengelagert wurde – in dem ihm eigenen Stil eine kühne Architektur geschaffen, die im Kontrast zu den strengen Formen der Umgebung steht. Ins Auge springt die äußerst unterschiedliche Fassadengestaltung: mit dem strahlend weißen Putz auf der einen und den Backsteinen auf der anderen Seite, die sich beide in der Fassade des mittleren Gebäudekomplexes spiegeln.

Le Grand Bateau

Schräg gegenüber liegt das Grand Bateau des französischen Stararchitekten Claude Vasconi: In dem Haus in Form eines geschwungenen Schiffes haben die Landesanstalt für Rundfunk NRW und das Europäische Medieninstitut ihren Sitz.

Hammer Straße 13