Wien 1. Tag

Reiseführer Wien – Stephansdom, Hofburg und Ringstraße

Der erste Tag in der City – Innenstadt

Die Altstadt von Wien erlebt man am besten zu Fuß. Zwar fahren in den engen Gassen viele der berühmten Fiaker und es ist sehr bequem (allerdings teuer), die Stadt so an sich vorübergleiten zu lassen. Wirklich erfahren kann man die ganze Schönheit und Pracht aber nur, wenn man sie sich erläuft. Nehmen Sie sich also Zeit (und gutes Schuhwerk) und bummeln Sie durch das Zentrum der ehemaligen k. u. k. Monarchie. Viele wundervolle Cafés laden dazu ein, sich bei einer Melange oder anderen Kaffeespezialitäten eine erholsame Pause zu gönnen.

Der Spaziergang führt durch das historische Zentrum Wiens, das wegen seiner Geschlossenheit zum Weltkulturerbe erklärt worden ist. Sie besuchen das Wahrzeichen der Stadt, den Stephansdom und bummeln durch die Gassen der Altstadt. Sie lernen die Wiener Kaffeehauskultur kennen und bewundern den Glanz der Kaiserzeit in der Hofburg.

Region Centrope

Wien ist gemeinsam mit der Hauptstadt der Slowakei, Bratislava, Zentrum der Mitteleuroparegion Centrope, ein grenzüberschreitender Lebens- und Wirtschaftsraum, der sich über vier EU-Staaten erstreckt, 13 Regionen und 6,5 Millionen Menschen einschließt.

Bei diesem Spaziergang wandeln Sie über einen der prachtvollsten Boulevards der Welt, den Kaiser Franz Joseph persönlich vor über 150 Jahren am 1. Mai 1865 eröffnet hat. Öffentliche Gebäude des kaiserlichen Wien und großbürgerliche Palais der Belle Epoque bilden mit großen Parks und Tausenden von Bäumen ein einzigartiges Gesamtkunstwerk im Stil des Historismus.

Lebenswertes Wien

Mit einem Grünanteil von über 51 Prozent zählt Wien zu den „grünsten“ Millionenstädten der Welt. Nach einer Studie des internationalen Beratungsunternehmens Mercer, die die Lebensqualität von Weltstädten bewertet hat, ist Wien die lebenswerteste Stadt der Welt!

Das Wiener Nachtleben hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Neben dem breiten kulturellen Angebot gibt es jede Menge Kneipen und Partygänger können bis zum Morgen feiern.

Weltkulturerbe: Kaffeehaus

Es gibt wohl keine traditionsreichere Institution als das Kaffeehaus, das den Wienern als zweites Wohnzimmern gilt. Seit jeher ist es ein Ort, wo man bei einer Tasse Melange und einem Glas Wasser stundenlang Zeitung lesen kann, dem Treiben auf der Straße zuschaut oder sich mit Freunden und Geschäftspartnern trifft. So wie es im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert Treffpunkt von Literaten und Künstlern war, so tauschen sich heute hier Politiker, Journalisten und Geschäftsleute aus. Nach der Legende hätten die von den Türken nach der Belagerung 1683 zurückgelassenen Säcken mit Kaffeebohnen den Wienern das Kaffeehaus beschert, in Wahrheit hat jedoch der Armenier Johannes Diodato 1685 das erste Kaffeehaus eröffnet.